Friedrich (Fritz) Bergermann, *14.06.1908 in Dortmund

Balkenstr. 13, Do-West

Friedrich (Fritz) Wilhelm Bergermann wurde am 14. Juni 1908 in Dortmund als Sohn des Schlossers Karl Bergermann und dessen Ehefrau Sophie Albertina Bergermann, geb. Fringes geboren. Die Eltern wohnten zu diesem Zeitpunkt in der Blumenstraße 44.
Friedrich war von Beruf Metallarbeiter und Installateur. Gemeinsam mit seiner Frau Frieda geb. Haberer hatte er drei Kinder: Hetti, Artur und Karl-Heinz.
Er war alleinstehend, nachdem die Ehe im Juni 1940 geschieden wurde.

Am 17. Mai 1940 wurde er erstmals wegen „politischer Arbeitsversäumnis“ in der Steinwache inhaftiert und am 7. Juni wieder entlassen.
Aus demselben Grund wurde er am 20. März 1941 erneut inhaftiert und am 22. Mai von der Steinwache an das KZ Neuengamme überstellt.
Am 14. September 1941 wurde Bergermann von Neuengamme kommend in das KZ Dachau als „Schutzhäftling“ eingeliefert.
Am 16. Januar 1942 wurde er von Dachau in einem „Invalidentransport“ in das Schloss Hartheim bei Linz überführt.
Für den 7. März 1942 verzeichnete das Standesamt Dachau II den Tod Bergermanns in Dachau. Am 11. März 1942 wurde er dort eingeäschert und am 4. Mai 1942 in Feld 141b des Dortmunder Hauptfriedhofs bestattet.

Zum Zeitpunkt seiner ersten Inhaftierung wohnte er in der Balkenstraße 13.

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